Ein Resümee zum Ende des Jahres 2020

Virtuelle und hybride Events – wer hätte gedacht, dass dies für uns im Jahr 2020 das bestimmende Thema sein würde? Nach zehn Monaten fast ohne Präsenzveranstaltungen können wir nun sagen: Wir haben eine steile Lernkurve erlebt und begrüßen das „neue“ Format der reinen Digital-Events als spannende Bereicherung unseres Portfolios – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Begegnungen mit echten Menschen im realen Leben und damit das, was wir unter Live-Kommunikation verstehen, können sie nicht ersetzen. Doch virtuelle Formate werden in Zukunft allein schon wegen der Erhöhung der Reichweite zum Alltag gehören und so als sinnvolle Ergänzung für Live-Events fungieren.

Wir haben die 10 wichtigsten Regeln für digitale Events einmal zusammengefasst:

  • Die Ansprüche an Dramaturgie, Content und Inszenierung sind noch anspruchsvoller als bei einem Präsenz-Event, denn es gilt, die Gäste vor den Monitoren zu halten.
  • Schaffen Sie Networking- und Interaktionsmöglichkeiten, damit die Gäste sich kennenlernen und austauschen können.
  • Auch ein digitales Event braucht Pausen, doch Vorsicht – passen Sie auf, dass Ihre Gäste die Veranstaltung nicht endgültig verlassen.
  • Live ist live – auch digital! Unmittelbare Reaktionsmöglichkeiten auf Chat-Kommentare schaffen eine starke Nähe zum Publikum. Vorproduzierte Inhalte sollten daher vor allem als Einspieler fungieren und sich nicht durch die gesamte Veranstaltung ziehen. Der richtige Mix macht es.
  • Besondere Würze geben „Außenaufnahmen“, denn sie entführen Ihre Gäste direkt aus ihrem (Home)-Office in die weite Welt. Das funktioniert auch umgekehrt: Noch nie konnten hochkarätige internationale Referenten so unkompliziert quasi beim Publikum zu Besuch kommen.
  • Kurz und gut! Die Dauer spielt bei digitalen Events eine größere Rolle als bei realen Live-Veranstaltungen. Reduced to the max sollte daher die Maxime bei der Programmgestaltung sein.
  • You only have one Chance! Der Einsatz professioneller Technik ist unerlässlich. Ist der Stream weg, ist das Problem ungleich größer, als wenn bei realen Events einmal Mikrofon oder Beamer ausfallen.
  • Achten Sie darauf, die zugeschalteten Gäste ins beste Bild zu rücken. Ton, Licht, Hintergrund und nicht zuletzt die Referierenden selbst sollten professionellen Ansprüchen genügen.
  • Digital-Events sind nicht zu verwechseln mit Web-Meetings. Eine Lizenz von WebEx, Teams, oder Zoom reicht nicht. Gehen Sie in ein Studio mit professioneller TV-Technik.
  • Professionelle Events sind Aufgaben für Profis. Nutzen Sie die Erfahrung und den kreativen Input von Event-Agenturen.

Diese Liste könnten wir noch endlos weiterführen, es gibt noch einiges mehr zu bedenken. Wir beraten gerne!